Julian & der Fux – Speckbrot

Ausgezehrt vom Nachtleben, schwer atmend und nach Mandelöl riechend sitzen Julian & der Fux an ihrem Platz an der Bar. Als ich hineinkomme umarmt mich der mir Unbekannte überschwänglich und schwafelt Unzusammenhängendes von der letzten Nacht und den alten Zeiten, als alles besser war. Ich setze mich zu den beiden und lasse mich auf das ungewöhnliche Treffen ein.

Die ersten morgentlichen Sonnenstrahlen brechen durch den Vorhang und erzeugen ein seltsames Licht in der verrauchten Bar. Die tiefe Stimme des Einen hallt dumpf über den Tresen, es klingt wie eine Bestellung. Langsam komme ich mit den beiden ins Gespräch.

Still ist sein ständiger Begleiter mit dem roten Schweif geworden, doch sie haben wieder großes vor, neue gute Zeiten anbrechen zu lassen. Im Schatten der Nacht fühlen sich die beiden am wohlsten und kreieren das Soundgewand für sommerliche Tanzbeinschwünge.

 

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