MARASKINO – Happy End

MARASKINO ist eine Figur – ein Hybrid aus maskulin, feminin und Projektionsfläche für Fantasien. In schillernden Farben, Heels und Kokosduft bringt sie zum Tanzen, weckt Verlangen und irritiert. Eine sehr markante Sprechstimme, deutschsprachige Wortspielereien und Autotune-Extasen bilden den Charakter: Ein Gefühl von Zuckerwatte im Ohr!
MARASKINO etabliert ein neues Genre: den „Contemporary Porn Pop“ – „Contemporary“ wie das Jetzt mit all seinen Fantasien und Ärgernissen, „Porn“ wie klebrig überdreht und „Pop“ wie verdaulich und amüsant.
MARASKINO ist performativ. Bühne, Glanz und verlockende Utopien sind Teil der Inszenierung. Melody Maraskino (aka Hruza), Roy Happy (aka Hammer) an der Gitarre und Kartello Skarlatti (aka Sztrakati) an den Drums arrangieren die Songs der Live-Show für die Tanzfläche und bieten laszive Unterhaltung, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.

Das Album umfasst zwei Vinylplatten. Dabei ist jede der vier Seiten einer Stimmung gewidmet. Mexikanische Tonmitbringsel, exzessive Sounds und intime Texte machen „Kapitel 1: Gusto“ zu einem Road-Soundtrack fernab asphaltierter Straßen. Im zweiten Kapitel befinden wir uns dort, wo Irritation entsteht, wenn die Vertrautheit der Routine beginnt unbequem zu werden. Im dritten Akt ist Platz für den Unsinn, das Fantastische und Unmögliche geschaffen worden. Und zu guter Letzt folgt das Nachspiel mit dem Titel und Motto „Happy End“.

Die musikalische Ausführung reflektiert Stimmungen und Erzählungen verschiedener musikalischer Formate und Genres. Hier darf alles uneingeschränkt passieren! Stile werden gebrochen, vermischt und dienen als Werkzeug für die Verbildlichung des Inhalts: Hörspiel trifft auf Clubtracks, Postkartenpop folgt auf Nonsens-Balladen, Happy Hardcore, Soundtrack, Instrumentals etc.

Julian Hruza (Julian & der Fux) ist das Herzstück und der Pulsgeber des Projekts. Die musikalische Umsetzung ist mit Gitarristen, Sounddesigner und Produzenten Bernhard Hammer (Elektro Guzzi), dem Schlagzeuger Christoph Sztrakati, Martin Schiske (Johann Sebastian Bass) für Arrangement, Keys und Produktion, Jessica Gaspar als Co-Autorin und Zebo Adam für Co-Produktion sowie weiteren Gästen (Lulu Schmidt, Mascha, Ankathie Koi und weiteren), vielseitig besetzt. Gemeinsam wurde Musik mit hypnotischen, modernen und gleichzeitig zeitlosen Sounds für ein konzeptuell vielfältiges Album geschaffen.




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